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Waterpik: Studien belegen Vorteile von Mundduschen bei der Interdentalreinigung

Waterpik informiert: Die tägliche Dentalpflege zu Hause ist die Grundvoraussetzung zum Erhalt eines gesunden Mundraums. Doch bei der herkömmlichen Zahnreinigung bleiben die Interdentalräume weitgehend unberührt, obwohl sie für die Mundhygiene von zentraler Bedeutung sind: In schwer zugänglichen interdentalen Regionen sammelt sich pathogener oraler Biofilm an, der mitverantwortlich für die Entstehung von Karies, Gingivitis, Parodontitis, Periimplantitis oder endodontalen Infektionen ist. Allerdings lässt sich das Risiko für orale Erkrankungen durch eine gründliche tägliche Reinigung der Interdentalräume erheblich verringern.

Zusätzlich einmal täglich Zahnzwischenräume reinigen

Wie zahlreiche Studien belegen, sind Mundduschen für die gründliche und schonende Zahnzwischenraumreinigung bestens geeignet. Kontinuierlich angewendet, entfernen sie pathogenen Biofilm zuverlässig und optimieren so die tägliche Prophylaxe. Ergebnisse der zahnmedizinischen Forschung bestätigen dabei die besondere Effektivität von Waterpik Mundduschen. Um den Mundraum gesund zu erhalten und das Risiko für orale Erkrankungen zu verringern, sollte täglich eine zusätzliche Reinigung der Zahnzwischenräume erfolgen.

Gleichgewicht statt Elimination

Der dentale Biofilm befindet sich normalerweise in einem gesunden Gleichgewicht und übernimmt als effektive Barriere gegenüber exogenen Krankheitserregern eine schützende Funktion. Erst wenn sich pathogene Keime in der Matrix des Biofilms ansiedeln und dort Schutz vor dem Immunsystem und externen Einflüssen finden, wird es gefährlich für die Mundgesundheit. Mangelnde Mundhygiene führt unweigerlich zur Plaque-Akkumulation mit aggressiven Bakterien und letztendlich zur Entstehung verschiedener oraler Krankheitsbilder. Die klinischen Symptome von Karies, Gingivitis, Parodontitis, Periimplantitis oder endodontalen Infektionen mögen unterschiedlich sein – ihre Ursache liegt [1] meist in den pathogenen Bakterien der dentalen Plaque. Sie produzieren in der Endphase im Rahmen ihres Stoffwechsels Enzyme und zytotoxische Substanzen, welche die Zerstörung des Weich- und Knochengewebes weiter vorantreiben.

Zähneputzen reicht nicht

Die Biofilmbildung kann und sollte nicht verhindert werden, muss aber kontrolliert beziehungsweise „gemanagt“ werden. Jedoch kann ein zu exzessives Zähneputzen nicht nur das natürliche Gleichgewicht des Biofilms stören, sondern schlimmstenfalls dem Zahnschmelz schaden. Das ist umso folgenschwerer, da der Zahnschmelz sich nicht neu bilden kann. Deshalb ist das wichtigste Ziel einer erfolgreichen Prophylaxe zum einen die Reduktion der pathogenen Keime im Mundraum, zum anderen die Herstellung des dortigen physiologischen mikrobiellen Gleichgewichts.

Die Grundlage eines nachhaltigen Biofilmmanagements besteht in einer effizienten Plaquereduktion. Dem Zahnarzt stehen hierfür mechanische und im Bedarfsfall antibiotische Therapiemaßnahmen zur Verfügung. Aufgabe des Patienten ist es, mit regelmäßigen häuslichen Mundhygienemaßnahmen für eine langfristige Etablierung gesunder mikro-ökologischer Verhältnisse zu sorgen. Zur Vermeidung oraler Erkrankungen gilt zweimaliges Zähneputzen pro Tag als obligat. Während die vestibulären und oralen Glattflächen der Zähne mit der Zahnbürste meist gut zu reinigen sind, bleibt die interdentale und retromolare Region weitgehend unberührt. Da gerade diese Bereiche der Mundhöhle verstärkt von Karies sowie gingivalen und parodontalen Entzündungen betroffen sind, sind Methoden der Interdentalraumreinigung ergänzend zum Zähneputzen erforderlich.

Mundduschen sind schnell und leicht anzuwenden. Der Wasserstrahl erreicht im Unterschied zur Zahnseide auch schwierige Stellen, etwa an sehr engen oder sehr weiten Zahnzwischenräumen, unter Brücken oder Implantaten. Speziell die Abstände unter Zahnkronen oder Zahnersatz sind häufig schwer zu reinigen. Hier bieten Mundduschen echte Vorteile. Regelmäßig ergänzend zum Zähneputzen angewendet, tragen sie zu einem gründlichen Biofilmmanagement bei und optimieren so die tägliche Prophylaxe.

Mundduschen beseitigen Plaque in Sekunden

In wissenschaftlichen Studien wurde der Effekt des Wasserstrahls von Waterpik Mundduschen auf plaquebesiedelte Zahnoberflächen rasterelektronenmikroskopisch untersucht: Mit dem Einsatz einer Munddusche war schon nach drei Sekunden kein gefährlicher Biofilm mehr nachzuweisen. Wurden 48 Stunden alte dentale Biofilme fünf Sekunden lang mit der Munddusche behandelt, waren 85 Prozent der Plaque entfernt. Zahlreiche Labortests und klinische Untersuchungen haben den großen Nutzen von Waterpik Mundduschen bewiesen. Auch bei Trägern von Zahnspangen ist ihr Vorteil gegenüber Zahnseide in punkto Zahnbelagsbeseitigung wissenschaftlich belegt: Waterpik ist bis zu dreimal wirkungsvoller. Beim Reinigen von Zahnspangen-Brackets ist sie bis zu fünfmal effektiver als Zähneputzen alleine.

Ebenso deutliche Vorteile weisen die Mundduschen im wissenschaftlichen Vergleich zu einer elektrischen Schallzahnbürste auf: Waterpik Mundduschen sind bis zu 70 Prozent wirkungsvoller zur Verbesserung der Zahnfleischgesundheit und bis zu 52 Prozent beim Entfernen von Zahnbelag. Dies gilt insbesondere für Waterpik Mundduschen, die mit ihren einzigartigen Kombinationen aus Wasserdruck und Pulsierung die Plaque aufbrechen und so eine tiefe Reinigung der Zähne und des Zahnfleischrands ermöglichen. Der schädliche Biofilm mit seinen pathogenen Bakterien wird dadurch auch an den versteckten Stellen entfernt. Die Reinigungsleistung von Waterpik wurde in mehr als 70 Studien wissenschaftlich belegt.

Aufgrund dieser wissenschaftlich fundierten Untermauerung des medizinischen Nutzens zeichnete die American Dental Association (ADA) Waterpik Mundduschen 2017 mit ihrem begehrten Gütesiegel aus. Weitere Informationen finden Sie auf www.waterpik.de.

Titelbild: Waterpik
Quelle: Waterpik Prävention und Prophylaxe Zahnmedizin

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