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Zahnärzteschaft unterstützt Initiative des NRW-Gesundheitsministeriums

(c) Semanche/Shutterstock.com

Auch die nordrhein-westfälische Zahnärzteschaft unterstützt die aktuelle Initiative des Gesundheitsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen und die gemeinsame Resolution dazu. „In der Gesellschaft hat Gewalt nichts zu suchen – und erst recht nicht im Gesundheitswesen“, so die NRW-Körperschaften.

Helfende Hände werden besonders in diesem Arbeitsbereich jedoch immer häufiger Opfer von Gewalt, Diskriminierung und Rassismus. Die Vertreterinnen und Vertreter der nordrheinischen Zahnärzteschaft (KZVen und Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe) sprechen sich ganz klar gegen diese Entwicklung aus, heißt es in einer aktuellen Meldung.

Kein Rassismus, keine Diskriminierung, keine Gewalt

Mit einer gemeinsamen Resolution setzten das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium sowie die zentralen Akteure des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen ein deutliches Zeichen: „Kein Rassismus, keine Diskriminierung und keine Gewalt gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen! Null Toleranz gegen Attacken, Übergriffe und gewalttätiges Verhalten gegenüber den Helferinnen und Helfern in der Not! Wer sich um diejenigen kümmert, die in unserer Gesellschaft gerade Hilfe benötigen, soll sich sicher fühlen können und sicher sein.“

Quelle: MAGS NRW


Auch Praxen werden zum Tatort

„In den Medien wird häufig über Probleme in Notaufnahmen und bei Rettungseinsätzen berichtet – doch auch Praxen sind von Gewalt, Rassismus und Diskriminierung betroffen. Der Ton wird leider überall rauer, das stoppt nicht an der Praxistür. Deshalb unterstützen wir die Initiative des Ministeriums“, erklärt Andreas Kruschwitz, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) Nordrhein.

Für mehr Sicherheit und Respekt

Dr. Holger Seib, Vorstandsvorsitzender der KZV Westfalen-Lippe, fügt hinzu: „Immer wieder erleben wir, dass Praxisteams uns anrufen, weil sie sich in bedrohlichen Situationen nicht allein gelassen fühlen wollen – bis Hilfe eintrifft. Das zeigt, wie ernst das Problem ist. Wir verurteilen jede Form von Gewalt und setzen mit unserer Unterstützung dieser Initiative ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und Respekt in den Praxen.“

Härtere Strafen ins Strafgesetzbuch

„Als Zahnärztinnen und Zahnärzte haben wir genauso wie alle unsere Praxismitarbeitenden unseren Beruf aus Überzeugung gewählt. Wir wollen helfen. Jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen helfende Hände ist nicht hinnehmbar und muss durch eine Erweiterung des Paragrafen 113 Strafgesetzbuches härter bestraft werden“, sagt Dr. Ralf Hausweiler, Präsident der Zahnärztekammer (ZÄK) Nordrhein.

Erklärvideos mit Tipps für Praxen

Die Kammer in Westfalen-Lippe hat Tipps für Praxen in Form von Erklärvideos in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet. „Respekt und ein wertschätzendes Miteinander sollten in jeder Praxis selbstverständlich sein. Mit unseren Videos möchten wir Praxisteams dabei unterstützen, in schwierigen Situationen deeskalierend zu handeln“, erläutert ZÄK-Präsident Dr. Gordan Sistig aus Westfalen-Lippe.

Initiative auch in den Sozialen Medien

Unter den Hashtags „#RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon!“, „#DiskriminierungHilftKeinBisschen – Wir schon!“ und „#GewaltHilftKeinBisschen – Wir schon!“ geht die Initiative auch in die sozialen Medien. Damit soll öffentlichkeitswirksam auf das Problem aufmerksam gemacht werden.

Die Resolution und weitere Infos zur Initiative des Ministeriums gibt es auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Quelle: ZÄKNR/KZVNR/ZÄKWL/KZVWL Politik Team Praxis

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